Tremipen Messgerät für Parkinson-Patienten will Funding

Tremitas TremiPen
Der Tremipen für Parkinson-Patienten soll die Stärke des Tremors objektiv messen.

Mit dem Thema Krankheit setzt sich niemand gerne auseinander. Patienten mit chronischen Beschwerden wie etwa Morbus Parkinson müssen aber genau dies. Und zwar jeden Tag. Dabei fehlte ihnen bislang ein wichtiges Instrument. Denn derzeit ist es ambulant kaum möglich, die Stärke des Zitterns („Tremor“) zu beurteilen. Das Tremipen für Parkinson-Patienten soll das nun ändern.

Tremipen für Parkinson-Patienten – wie viel Zittern ist viel?

Das Konzept des jungen Klagenfurter Start-ups Tremitas GmbH ist so einfach wie genial. Denn der Patient hält den schlauen Stift 30 Sekunden lang in der Hand. Dabei misst das Gerät die Stärke des Tremors und zeigt diese an. Damit können Ärzte und Betroffene also erstmal dokumentieren, wie stark die Beschwerden auftreten. Und das jeden Tag. Der Gründer  Tibor Zajki-Zechmeister entwickelt sein Idee bereits seit 2011. Am 11. April 2018, passenderweise dem weltweiten Parkinson-Tag, wird die Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo gelauncht. Mindestens 30.000 Euro soll so gesammelt werden. Damit kann der Stift bereits im Sommer 2018 auf den Markt kommen. Das Unternehmen bietet ein limitiertes Kontingent zum Preis von 249 Euro an. Wird das erste Kampagnenziel übertroffen, sollen weitere Entwicklungen finanziert werden: Eine App ist bereits in Planung.

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