Yoolox 10k Saugnäpfe Powerbank: alles fest

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Yoolox_iPhone
Mit Yoolox 10k lädt das iPhone auch, wenn es schrägt auf der Powerbank liegt.

Drahtlos laden mit Qi ist der Trend. Ist ja auch zu praktisch, man legt sein kompatibles Smartphone einfach auf die Ladematte, und dort lädt es friedlich, ganz ohne Kabel. Jedenfalls in der Theorie. Denn im richtigen Leben muss man beim Ablegen gut treffen, und dann darf man das Handy auf keinen Fall mehr bewegen, sonst bricht der Ladevorgang ab. Die Yoolox 10k Saugnäpfe Powerbank fixiert das Smartphone zuverlässig. Und das ist weit praktischer, als man auf den ersten Blick denkt.

Yoolox – Qi-laden mit K(n)öpfchen

Also ich mag meine Powerbank mit Qi-Ladefunktion. Sie liegt oft auf meinem Nachttisch, und sorgt dafür, dass mein iPhone 8Plus am nächsten morgen aufgeladen ist. Auch wenn Steckdosen im Hotelzimmer mal wieder Mangelware sind. (Warum ist das eigentlich so?)

Neulich im ICE fiel mir auf einmal auf, dass die Idee mit dem drahtlosen Laden durchaus so seine Tücken hat. Denn da schlitterte mein Phone von der Powerbank in Richtung Genius Bar, und das in einer leichten Kurve. Ich konnte man elend teures iPhone gerade noch aufhalten, bevor ich hätte ausprobieren müssen, ob Apple Care wirklich so gut ist, wie sie immer behaupten.

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Auf herkömmlichen Ladematten verrutscht das Smartphone oft und lädt dann nicht.

Dabei dachte ich denn auf einmal an die vielen Male, in denen ich mein Phone etwas achtlos auf eine Lademitte gelegt hatte, und es lud – nicht. Weil verrutscht. Weil irgendwas. Jedenfalls ärgerlich.

Pascal Bosten und David Photien ging es wohl ähnlich. Die beiden Münchner Gründer haben auf Kickstarter mehr als 15.000 Euro erlöst, um ihre Idee der ultimativen Powerbar ins Leben zu rufen. Das Modell Yoolox 10k mit einer Kapazität von 10.000 mAh gibt es inzwischen für knapp 60 Euro bei Amazon zu kaufen.

Klein, aber kräftig

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Saugnäpfe halten das Smartphone während des Ladens sicher in Position.

Der Preis ist natürlich relativ stolz. Denn in der Regel sind Power Bars eher mäßig interessant:  Man kauft eine, meist dann, wenn man gerade dringend Strom braucht und es nirgendwo eine Steckdose gibt. Oder man das passende Kabel zuhause vergessen hat. Doch hinter Yoolox 10k steckt mehr, als man auf den ersten Blick wahrnimmt, denn die ganze Konstruktion ist ziemlich durchdacht.

Da ist zum einen die Kapazität: Die Powerbar wiegt knapp 300 Gramm, also etwa so viel wie ein Milka Maxi-Tafel. 10.000 mAh ist da eine ziemlich hohe Kapazität bei einer Größe von 15 x 7,5 x 1,7 cm. Apple sagt nicht so gerne, wie viel Kapazität seine verbauten Akkus so haben, aber im Netz ist man sich ziemlich einig, dass mein iPhone 8Plus auf etwa 2.700 mAh kommt. Das bedeutet, dass man es mit dem Modell Yoolox 10k mehr als drei Mal laden kann.

Saugnäpfe und schnelles Laden

Bei Android-Geräte ist es entsprechend weniger, denn technisch bedingt haben die meist größere Akkus: typische Kapazitäten, etwa bei aktuellen kompatiblen Samsung-Geräten liegen bei etwa 3.000 mAh. Yoolox 10k lädt nämlich natürlich nicht nur iPhones, sondern auch alle Qi-kompatiblen Android-Smartpones. Der Chip in der Power Bar ist Quick Charge 3.0-kompatibel. Das bedeutet, dass entsprechend ausgerüstete Phones wie etwa die Samsung-Galaxy-Modelle ab S7 mit mehr Watt Output und damit deutlich schneller aufgeladen werden.

Die sieben Saufnäpfe halten die meist rutschige Rückseite des Phones ziemlich sicher auf dem Zusatzakku fest. Die Oberfläche ist außerdem gummiert, so dass es auf dem ungeschützten Rücken des Smartphones keine Kratzer geben kann. Dass die „Soft Touch-Oberfläche“ Staub anzieht wie nichts Gutes, ist eine andere Sache. Man sollte öfter mal drüberwischen, sonst sieht die Yoolox 10k Saugnäpfe Powerbank schnell schmuddelig aus.

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Bei der Yoolox 10k Saugnäpfe Powerbar zeigen LEDs den Ladestand an.

Yoolox 10k unterstützt auch die Apple-Schnellade-Funktion Power Delivery 3.0. Wenn man das iPhone also auf die Powerbar legt, lädt es schneller, als mit dem mitgelieferten Ladestecker von Apple. Sehr praktisch! Damit die drahtlose Ladefunktion funktioniert, muss man den Akku am seitlichen Schalter aktivieren. LEDS zeigen dann denn Ladestand des Zusatzakkus an, und ob das Telefon richtig auf den Saugnäpfen liegt.

Drei Schnittstellen

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Wer die Apple Watch mit dem Yoolox 10k laden will, benötigt das Ladekabel.

Yoolox 10k wird über ein beiliegendes Micro-USB-Kabel geladen. Der Umwelt zuliebe wäre ich ja der Meinung, man kann darauf verzichten, eines in die Packung zu legen, weil wahrscheinlich jeder eine Schublade voll davon hat. Zusätzlich bietet die Yoolox 10k Saugnäpfe Powerbank einen USB-A sowie einen USB-C-Ausgang, so dass man bis zu drei Geräte gleichzeitig laden kann. Man soll über USB-C sogar in Macbook laden können – aber das hat hier in der Redaktion niemand. So konnten wir das also nicht ausprobieren.

Die kabelgebundene Ladefunktion funktioniert sofort, wenn ein entsprechende Kabel gesteckt wird, man muss also nicht anschalten.

Soll ich mir eine Yoolox 10k Saugnäpfe Powerbank kaufen?

Yoolox_VerpackungWer viel unterwegs ist, lange Tage hat und sein Phone gerne kabellos lädt, kauft mit Yoolox 10k die wohl beste drahtlose Power Bank, die derzeit auf dem Markt ist. Ein bisschen schade ist, dass man nicht auch gleich seine Apple Watch und ggf. AirPods auch drahtlos damit laden kann, am besten gleichzeitig. Aber das kriegt ja bislang noch nicht mal Apple hin. Und über Kabel ist es ja mit der Yoolox 10k Saugnäpfe Powerbank auch möglich. Insofern: Kaufempfehlung!

1 Kommentar

  1. Hi
    habe mir die Yoolox vor ein Paar Wochen gekauft. Bin auf jeden Fall zufrieden. Das mit den Saugnäpfen funktioniert erstaunlich gut und mein S8 kann ich fast 3 mal komplett laden. Sehr zu empfehlen!!!

1 Trackback / Pingback

  1. Qi Verlosung - TECHSONAR verlost drahtlose Ladegeräte

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