Gesten-Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin

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Foto: Foto Michael Mayr für Ars Electronica Futurelab (Pressefreigabe).

Wer sich noch an die ersten Smartphones erinnern kann, der weiß, dass auch „Zoom“ und „Pinch“ gelernt werden müssen. Die Gesten-Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin beleuchtet das Thema nun umfassend und kurzweilig.

Die interaktive Ausstellung „Gesten – gestern, heute, übermorgen“ wird am 11. April 2019 eröffnet. Sie soll bis zum 1. September 2019 laufen.

Entwickelt haben die Ausstellung die Technischen Universität Chemnitz, das Ars Electronica Futurelab (Linz) und das Sächsischen Industriemuseum. Sie will zeigen, wie vielfältig Gesten aktuelle kulturellen sowie technischen Entwicklungen aufnehmen, sie aber auch beeinflussen. Denn wer hätte im 19. Jahrhundert wohl etwas mit der „Kurbel“-Geste für das Autofenster anfangen können? Heute hingegen stehen wir verwundert vor einem Bildschirm, der nicht auf unsere Fingerspitzen reagiert. Die Macht der Gesten ist groß, und sie ist nicht selten unbewusst. Die 600 qm große Ausstellung will deshalb mit interaktiven Installationen sowie Exponaten und Artefakten auf das Themenfeld aufmerksam machen. Und natürlich darf man auch selber Hand anlegen. So kann man etwa mit der flachen Hand virtuell um den Globus zu fliegen oder ein Kugellabyrinth steuern.

Service: Gesten Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin

Das Museum für Kommunikation Berlin ist in der Leipziger Straße 16 in 10117 Berlin – Mitte . Die Nächsten U-Bahn-Stationen heißen Mohrenstraße und Stadtmitte. Das Museum öffnet werktags um 9, am Wochenende und an Feiertagen um 10 Uhr. Es hat bis mindestens 17 Uhr geöffnet, am Dienstag sogar bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist der Besuch kostenlos.