Motorola RAZR: Klapp-Smartphone im Handy-Look

Motorola RAZR

Das Motorola RAZR war Kult – so etwa im die Jahrtausendwende. Motorola war da noch eigenständig, und nicht wie heute eine Lenovo-Tochter. Und die Smartphones waren noch Handys, und eigentlich relativ dumm. Mit dem neuen Modell könnte Motorola aber wieder einen Hit landen. Denn als Klapp-Smartphone könnte das RAZR tatsächlich da Erfolg haben, wo andere Versuche zum Thema „faltbares Display“ bisher eher wenige praxistauglich wirkten. In den letzten Monaten gab es da ja reichlich Versuche, von Samsung (erst mal nicht so glücklich), auch Huawei und Microsoft haben ihren Hut in den Ring geworfen.

Was kann das Motorola RAZR?

Genau werden wir das erst 2020 wissen, denn erst dann soll das Klapp-Smartphone in Deutschland auf den Markt kommen. Bekannt ist, dass sich die beiden „Clamshell“-Hälften zu einem extralangen 6,2-Zoll-Display im 21:9-Format verbinden, und das ohne sichtbares Scharnier. Im zusammengeklappten Zustand ist das Display gut gegen Kratzer geschützt. Außen gibt es einen weiteren 2,7-Zoll-Bildschirm. Über den soll man Anrufe tätigen, Nachrichten beantworten, bezahlen, Musik steuern, Selfies aufnehmen sowie den Google Assistant verwenden können. Das Motorola RAZR 2019 (oder RAZR 2020) wird unter dem dann eher veralteten Android 9.0 laufen, und es soll spritzwassergeschützt sein. Man bekommt also nicht nur das befriedigende Gefühl zurück, einen Anruf durch auf- und zuklappen annehmen oder beenden zu können. Sondern wohl auch die Regen-Paranoia. Zum Preis des Klapp-Smartphones wurde offiziell noch nichts mitgeteilt. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass die Angelegenheit nicht so ganz günstig wird, denn in den USA peilt man rund 1.500 $ an.