Loupedeck Live vereinfacht Content-Creation

Loupedeck Live Konsole für Content Bearbeitung

Wer am Bildschirm Inhalte erstellt und damit seinen Lebensunterhalt bestreitet, der arbeitet meist mit einigen komplexen Programmen gleichzeitig. Loupedeck will  Content Creators nun dabei helfen. Denn die jüngste Konsole Loupdeck Live bietet diverse anpassbare Profile, auf denen die wichtigsten Funktionen von Bildbearbeitungs- und Streaming-Programmen auf Tasten gelegt sind. Man darf sich das ein bisschen wie die Touch-Bar bei den neueren Macbooks Pros vorstellen. Nur eben als kabelgebundene Zusatztastatur mit 4,3-Zoll-LCD Display und Touch-Funktion für neun „Tasten“ und 14 Knöpfen und Drehreglern. Mit 150 x 110 x 30mm ist das Format des Loupedeck Live ein bisschen ähnlich wie ein separater Ziffernblock. Weil die Konsole nur 230 Gramm wiegt, kann man sie gut mitnehmen, also etwa wenn man mit dem Laptop auswärts arbeitet.

Wozu braucht man ein Loupedeck?

Der Vorteil einer Hardware-Ansteuerung für Programme, mit denen man täglich arbeitet, liegt auf der Hand. Denn Profis können sich so auf Knopfdruck effiziente Workflows einrichten. Die so genannten „Kreativ Plug-ins“ für die Arbeit mit Twitch, Streamlabs, Spottify sowie u.a. den Adobe-Produkten Lightroom, Photoshop, Illustrator, Premiere und  Final Cut werden erst mal mitgeliefert, zum Teil muss man die Plug-ins aber auch extra kaufen oder im Abo-Modell lizensieren.

Man kann sich aber auch selbst „Custom Profiles“ bauen, und etwa einen Workflow rund um Microsoft Office auf den Tasten hinterlegen. Also, wenn man das will. Loupedeck Live arbeitet mit PC unter Windows 10 sowie Mac ab OS X 10.1 zusammen.

Die neuest Konsole Loupedeck Live kostet knapp 250 Euro. Man kann sie bereits vorbestellen. Ab Ende September 2020 wird sie dann ausgeliefert, und das Gerät soll dann auch bei Amazon verfügbar werden. Das finnische Unternehmen bietet zudem für knapp 500 Euro Loupedeck CT an, ein Modell mit Surface Dial-ähnlichem Drehregler, sowie Loupedeck +, eine größere Konsole spezielle für die Bild- und Videobearbeitung. Hier gibt es aber kein LCD-Display. Deshalb kostet dieses Modell nur knapp 240 Euro.

 

 

Über Sonja Angerer 1021 Artikel
Fachautorin und Redakteur. Bei Techsonar vor allem zuständig für die Bereiche Smartphone, Smart Home und Gadgets. Mit viel Erfahrung in Fachmagazinen, u.a Macwelt, Digifoto, Sign Pro Europe, Large Format und Fespa.com.