
Nie wieder frieren: Die Stoov Stoons Handwärmer bringen mobile Wärme direkt in Deine Hände: ob beim Pendeln, Spazierengehen oder im Büro. Erfahre in unserem Test, ob sich die Investition lohnt.
Stoov Soons Handwärmer: Die Basics
Die Stoov Stoons Handwärmer sind ganz neu auf der Stoov-Webseite, der Hersteller von Wärmekissen (Test) bewirbt sie als moderne Lösung für alle, die im Winter unter kalten Händen leiden.
Wärmeleistung
Die Stoov Stoons setzen auf Infrarotwärme und bieten drei Heizstufen, die bis zu 48 Grad erreichen können. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu zehn Stunden (auf niedrigster Stufe).
Akku und Laden

Geladen werden die Handwärmer über USB-C, man kann also ein Ladegerät und -Kabel vom Smartphone nutzen. Voraussetzung ist allerdings, dass es 5V/3A (15 Watt) ausgeben kann. Bei zu hoher Ladeleistung schalten sich die Handwärmer zum Schutz ab, bei zu wenig Leistung dauert das Laden wirklich ewig. Sie sind dann quasi kaum nutzbar, denn schon die Ladung von 0 auf hundert mit optimaler Wattzahl dauert rund 5 Stunden.
Die Handwärmer bringen ein farblich passendes, ca. 30 cm langes USB-C-zu USB-C-Kabel mit, aber kein Netzteil. Das kann man wahlweise dazu kaufen, Kostenpunkt: ca. 25 Euro (derzeit mit Rabatt etwas günstiger zu haben).
In meinem Test hat übrigens das beigepackte Kabel nicht zum Laden der Stoons funktioniert. Dafür aber mit anderen Geräten sowie mit der Powerbank-Funktion. Währenddessen luden die Handwärmer ohne Probleme an meinem iPad-Netzteil.
Die zwei Handwärmer benötigen nur ein Ladekabel. Denn zum Aufladen legt man sie mit der Unterseite aneinander. Dadurch wird der Ladestrom gleichmäßig in beide Handwärmer durchgeschleift.
Powerbank

Über das Ladeport kann man die Handwärmer auch für einen kurzfristigen Push von Mobilgeräten nutzen. Allerdings konnte ich nirgendwo entdecken, welche Leistung die Akkus letztlich bieten. Meine Vermutung ist also, dass das eher als absolute Notfall-Funktion gedacht ist. Schade übrigens, dass der Gummi-Stopfen für den USB-Port nicht besonders gut hält und immer wieder aufgeht.
Alltag mit den Stoov Stoons Handwärmern
Im Alltag nutze ich die Handwärmer vor allem im Home-Office, um mir zwischendurch die Hände zu wärmen. Sie fühlen sich durch die etwas gedrehte Form angenehm leicht und griffig an. Nach ein paar Minuten sind meine Hände wieder warm. Die Stoons erwärmen sich nämlich auf der Ober- und Unterseite, das ist sehr angenehm. Die Wärme verteilt sich gleichmäßig und bleibt konstant.
Das macht sie zu einem verlässlichen Begleiter, auch wenn ich abends spazieren gehe oder wieder mal in der eiskalten Regionalbahn sitze.
(Pro-Tipp: Ich habe mir einen Stoon auch mal für ein paar Minuten auf eine schmerzende Stelle am unteren Rücken gelegt. Mega!)
Bedienung

Die Bedienung ist denkbar einfach: mit den gebrandeten Gummi-Tasten vorne kann man die drei Heizstufen Hoch (48 Grad Celsius), Medium (42 Grad) sowie Low (38 Grad, also knapp über Körper-Kerntemperatur) einstellen. Jede Aktion wird mit deutlichen Vibrationen quittiert. Man muss die Handwärmer also zur Bedienung nicht unbedingt aus der Tasche nehmen.
Wenn man beide Stoov Stoons an der Unterseite zusammenbringt, verankern sie sich magnetisch und schalten aus. Dadurch können sie nicht überhitzen oder leerlaufen, wenn man sie im mitgelieferten Säckchen transportiert.
Bedienungsanleitung

Die Stoov Stoons Handwärmer bringen eine mehrsprachige Bedienungsanleitung mit. Glücklicherweise ist sie weitgehend unnötig, denn die Texte sind kleiner als auf einem Beipackzettel. Wen sie wirklich interessieren: Ab 30 bitte Brille oder Lupe nicht vergessen!
Luxus-Handwärmer vs. Alltagsgerät
Im Vergleich zu klassischen USB-Taschenwärmern (Kaufberatung) sind die Stoov Stoons mit 60 Euro deutlich teurer. Denn bei Amazon (#VerdientProvisionen) bekommt man für um die 20 Euro schon Modelle mit auf den ersten Blick ähnlichen Leistungsdaten und in vielen Farben. Die Stoov Stoons Handwärmer sind derzeit nur in Burgunderrot zu haben.
Allerdings merkt man an den Details schon, dass Stoov viel Detailarbeit geleistet hat. Das reicht von der tollen Verpackung über das Design bis hin zu den Sicherheits-Features oder dem Zubehör inklusive passender Handschlaufen.

Im Vergleich zu meinen alten „Allerweltshandwärmern“ fühlen sich die Stoons (in der höchsten Stufe) auch deutlich wärmer an. Bleibt zu hoffen, dass sie auch länger halten. Mein erstes Stoov Ploov (Test) hatte immerhin knapp 4 Jahre auf dem Buckel, bevor es ein Ersatzteil brauchte. Meine No-Name USB-Taschenwärmer vom Vorjahr hielten dagegen nicht mal eine Saison durch.
Vorteile Stov Stoons Taschenwärmer
- Lange Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden
- Drei Heizstufen mit angenehmer Infrarotwärme
- Powerbank-Funktion für unterwegs
- Hochwertige Verarbeitung und modernes Design
- USB-C-Laden
- Sicherheits-Features
Nachteile Stoov Stoons Taschenwärmer
- Relativ hoher Preis
- Nur in einer Farbe erhältlich
- Aktuell nur direkt beim Hersteller verfügbar
- Kleine Detailfehler an Kabel und Ladeport-Abdeckung
Mein Fazit zu den neuen USB-Taschenwärmern von Stoov

Die Stoov Stoons Handwärmer haben mich als durchdachte und komfortable Lösung für kalte Hände überzeugt. Sie glänzen durch ihre lange Laufzeit, die gleichmäßige Wärme und die praktische Zusatzfunktion als Notfall-Powerbank.
Als einer der ersten Käufer habe ich mit ein paar Detailfehlern gerechnet. Trotzdem denke ich, dass am mitgelieferten Ladekabel sowie der Ladeport-Abdeckung noch etwas Nacharbeit nötig ist. Zumal es sich doch um ein Luxus-Modell seiner Produktklasse handelt.
Wenn man sie sich also leisten kann / will, bekommt man mit den Stoov Stoons Handwärmer, die sich sehen lassen können. Und die man im Winter wahrscheinlich nie mehr missen will.
Wie wir bei Techsonar testen
Bei Techsonar folgen unsere Testberichte einem klaren Prinzip: Wir prüfen Technik so, wie Menschen sie tatsächlich nutzen. Statt Geräte nur kurz auszupacken oder rein auf Laborwerte zu schauen, nehmen wir sie mit in unseren redaktionellen Alltag. Das bedeutet: Smartphones wandern mit uns durch Stadt und Land, Kopfhörer begleiten uns auf dem Weg ins Büro, Wearables laufen über Wochen bei echten Aktivitäten mit – nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch beim Einkaufen oder auf Reisen. Nur so zeigt sich, wie Produkte im realen Leben funktionieren.
Unsere Alltagstests dauern in der Regel mindestens eine Woche, häufig deutlich länger. Je komplexer ein Gerät ist, desto mehr Zeit geben wir uns, um typische Stärken und Schwächen herauszuarbeiten. Bei smarten Home-Geräten testen wir oft mehrere Wochen, um Updates, Routinen oder Energieverbrauch besser bewerten zu können. Wichtig sind uns dabei vor allem Bedienbarkeit, Zuverlässigkeit, Leistung im Alltag und ein Gefühl dafür, wie gut Produktversprechen tatsächlich eingehalten werden.
Der Unterschied zwischen einem Alltagstest und einem Labortest ist fundamental:
Ein Labortest misst unter kontrollierten Bedingungen. Er liefert exakte Werte wie Displayhelligkeit, Akkukapazität, Lautstärke oder Messgenauigkeit. Das ist wichtig – aber oft nur die halbe Wahrheit. Ein Alltagstest zeigt dagegen, wie sich ein Gerät anfühlt, wie intuitiv es ist, ob es nervt, begeistert oder überrascht. Dinge wie Tragekomfort, Software-Bugs, echte Akkulaufzeit oder Verhalten unter Stress lassen sich im Labor kaum realistisch abbilden.
Gerade deshalb bieten Alltagstests den meisten Menschen mehr relevante Informationen. Die Mehrheit unserer Leserinnen und Leser möchte wissen: Funktioniert das Produkt in meinem täglichen Leben? Lohnt sich der Kauf? Passt es zu meinen Gewohnheiten? Genau diese Fragen beantworten wir – praxisnah, ehrlich und mit viel Erfahrung aus der redaktionellen Nutzung heraus.
Text: Sonja Angerer
Transparenzhinweis: Die Stoov Stoons Handwärmer wurden anonym zum vollen Preis gekauft.
