Tigerbox Touch Plus vs. Tigerbox Mini: Welche Audio Streaming Box ist die richtige für dein Kind?

Tigerbox Touch Plus vs. Tigerbox Mini
Tigerbox Mini
Die neue Tigerbox Mini kommt als tierischer Freund.

Du suchst eine Audio Streaming Box für ein Vor- oder Grundschulkind? Es soll dabei nicht unbedingt die Tonie Box sein? Die Tigerbox kann eine Alternative sein. Seit kurzen gibt es vom Hersteller Tigermedia zusätzlich zur Tigerbox Touch Plus auch die Tigerbox Mini. Hier sage ich dir, welche Vor- und Nachteile die beiden Modelle haben, und wie du das richte Gerät für deine Kids findest.

Tigerbox Inhalte

Tigertones (Symbolbild)
Über das Tigertones-Abo gibt es viele bekannte Hörspielreihen.

Sowohl die Tigerbox Touch Plus wie auch die Tigerbox Mini stammen von Tigermedia. Sie nutzen den kostenpflichtigen Streamingdienst Tigertones. Er bietet mehr als 30.000 kindgerechte Hörspiele, Musik und Podcasts. Darunter sind bekannte Reihen wie etwa Bibi Blocksberg, Was ist was, Die drei ??? Kids oder Eiskönigin. Die Inhalte sind auch offline verfügbar.

Eltern können über die Companion-App entscheiden, was ihre Kinder hören dürfen. Dazu gibt es verschiedene Abo-Modelle. Pro Jahr kostet ein Abo ab 125 Euro als Vertrag oder Prepaid-Option.

Zielgruppen für Tigerbox Touch Plus und Tigerbox Mini

Tigerbox Touch Plus
Die Tigerbox Touch Plus ist für Kinder von 5-12 Jahren gedacht.

Die Tigerbox Mini richtet sich an Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Sie wird über ein Einstellrad und einen 3,5-Zoll-Touchscreen bedient und zeigt nur Inhalte an, die Eltern vorher freigegeben haben.

Die Tigerbox Touch Plus ist für Kinder ab 5 Jahren gedacht und bietet ein 3,9 Zoll- Touchdisplay zur Navigation. Hier können Kinder selbstständig Inhalte entdecken, während Eltern über Filter und Profile die Kontrolle behalten. Tigerbox Touch Plus-Geräte ermöglichen auch die Nutzung von „Wildcards“ für eigene Inhalte. Der Hersteller empfiehlt sie deshalb für Kinder bis 12 Jahre.

Features und Ausstattung der Audio Streaming Boxen von Tiger Media

Tigerbuddies Kinder Kopfhörer
Die Tigerbuddies Kinderkopfhörer funktionieren nur an der Tigerbox Touch Plus.

Die Tigerbox Mini ist robust, bunt und mit zwei Kopfhöreranschlüssen (Mini-Klinke) ausgestattet. Sie bietet Stereosound mit Lautstärkebegrenzung (85 dB), USB-C-Ladeanschluss und eine Akkulaufzeit von ca. 8 Stunden. Die austauschbaren Tragehüllen sind als kindgerechte Figuren gestaltet, z.B. Drache oder Einhorn. Zukünftige Updates sollen Funktionen wie Sleep-Timer, Wecker und Routinen bringen.

Die Tigerbox Touch Plus bietet zusätzlich Bluetooth, ein Nachtlicht und eine LED-Leiste. Die Akku-Laufzeit beträgt bis zu 8.5 Stunden. Die Tigerbox Touch Plus gibt es in derzeit 9 Farben, zusätzlich kann man sie mit bunten Bumpers individualisieren.

Sie lassen sich außerdem mit den Tigerbuddies (FAQ) verbinden. Neben den Bluetooth-Kinder-Kopfhörern von Tigermedia funktionieren mit dieser Streaming Box für Kinder (Kaufberatung) auch alle anderen Bluetooth-Kopfhörer.

Vorteile & Nachteile der Tigerbox Touch Plus und Tigerbox Mini

Tigerbox Mini:

✅ Einfache Bedienung

✅ Ideal für kleine Kinder

⛔️ Smarte Funktionen noch nicht verfügbar

⛔️ Keine eigenen Inhalte möglich

Tigerbox / Touch Plus:

✅ Große Auswahl an Inhalten

✅ Bluetooth

⛔️ Höherer Preis

⛔️ Für Kleinkinder noch nicht gut geeignet

Fazit

Tigertones-Prepaid Karten
Das Tigertones-Abo gibt es auch als Prepaid-Option.

Die Tigerbox Mini eignet sich perfekt für Kinder ab 3 Jahren, die erste Hörvorlieben entdecken. Sie können nur aus Inhalten auswählen, die Eltern zuvor aufgespielt haben.

Die Tigerbox Touch Plus ist ideal ab 5 Jahren, wenn das Kind mehr Auswahl und Selbstständigkeit möchte. Denn es kann bei bestehendem Abo aus dem Tigermedia-Angebot aussuchen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen kabellosen Kopfhörer (Kaufberatung)  zu benutzen. Beide Modelle kosten ohne Abo direkt beim Hersteller ca.130 Euro.

Wenn du eine sichere, einfache Hörbox für dein Vorschulkind suchst: greif zur Tigerbox Mini.

Möchte dein Kind eigenständig stöbern und du möchtest ihm mehr Freiheit geben? Dann ist die Tigerbox Touch Plus Audio Streaming Box die bessere Wahl für ein Grundschulkind oder Pre-Teen.

Wie wir bei Techsonar testen

Bei Techsonar folgen unsere Testberichte einem klaren Prinzip: Wir prüfen Technik so, wie Menschen sie tatsächlich nutzen. Statt Geräte nur kurz auszupacken oder rein auf Laborwerte zu schauen, nehmen wir sie mit in unseren redaktionellen Alltag. Das bedeutet: Smartphones wandern mit uns durch Stadt und Land, Kopfhörer begleiten uns auf dem Weg ins Büro, Wearables laufen über Wochen bei echten Aktivitäten mit – nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch beim Einkaufen oder auf Reisen. Nur so zeigt sich, wie Produkte im realen Leben funktionieren.

Unsere Alltagstests dauern in der Regel mindestens eine Woche, häufig deutlich länger. Je komplexer ein Gerät ist, desto mehr Zeit geben wir uns, um typische Stärken und Schwächen herauszuarbeiten. Bei smarten Home-Geräten testen wir oft mehrere Wochen, um Updates, Routinen oder Energieverbrauch besser bewerten zu können. Wichtig sind uns dabei vor allem Bedienbarkeit, Zuverlässigkeit, Leistung im Alltag und ein Gefühl dafür, wie gut Produktversprechen tatsächlich eingehalten werden.

Der Unterschied zwischen einem Alltagstest und einem Labortest ist fundamental:
Ein Labortest misst unter kontrollierten Bedingungen. Er liefert exakte Werte wie Displayhelligkeit, Akkukapazität, Lautstärke oder Messgenauigkeit. Das ist wichtig – aber oft nur die halbe Wahrheit. Ein Alltagstest zeigt dagegen, wie sich ein Gerät anfühlt, wie intuitiv es ist, ob es nervt, begeistert oder überrascht. Dinge wie Tragekomfort, Software-Bugs, echte Akkulaufzeit oder Verhalten unter Stress lassen sich im Labor kaum realistisch abbilden.

Gerade deshalb bieten Alltagstests den meisten Menschen mehr relevante Informationen. Die Mehrheit unserer Leserinnen und Leser möchte wissen: Funktioniert das Produkt in meinem täglichen Leben? Lohnt sich der Kauf? Passt es zu meinen Gewohnheiten? Genau diese Fragen beantworten wir – praxisnah, ehrlich und mit viel Erfahrung aus der redaktionellen Nutzung heraus.

Text: S. Angerer 

Über Sonja Angerer 1346 Artikel
Fachautorin und Redakteur. Bei Techsonar vor allem zuständig für die Bereiche Smartphone, Smart Home und Gadgets. Mit viel Erfahrung in Fachmagazinen, u.a Macwelt, Digifoto, Sign Pro Europe, Large Format und Fespa.com.