HyperX Solocast Test: Mikro für Teams, Zoom und mehr

HyperX Solocast Mikro für MS Team, Zoom Test
Mikro für Teams, Zoom Test
Das HyperX Solocast Mikro eignet sich gut für Telcos auf MS Team, Zoom, etc.

In der Telco bellt der Hund im Hintergrund, die Nachbarin klingelt, die Sound-Qualität ist mies: Mit dem HyperX Solocast Mikro sollen Onlinekonferenzen in MS Teams, Zoom, Skype & Co. weniger stressig werden. Ein Test von Sonja Angerer

So langsam sind wir wahrscheinlich alle ein bisschen gestresst von Online-Konferenzen. Insgesamt miese Sound-Qualität dürfte ein Hauptgrund dabei sein. Bei meinem HP Laptop nervt vor allem das eingebaute Mikro, wenn das Notebook ein bisschen weiter wegsteht. Deshalb schaue ich mir HyperX Solocast Mikro mal an. Das ist eigentlich nicht direkt für Telcos gedacht. Aber mit seinem unaufgeregten Retro-Äußeren macht das Mikrofon echt was her. Und mit knapp 75 Euro Listenpreis ist es noch halbwegs bezahlbar. Die primäre Zielgruppe sind aber Content Creator sowie Gamer. Man kann nämlich mit diesem Micro prima chatten, aber auf Voiceovers für (Live) Videos machen.

HyperX Solocast im Test: Installation

HyperX Solocast Windows Einstellungen
Unter Windows 10 ist das HyperX Solocast Mikro „Plug & Play“.

Das HyperX Solocast Mikrofon kommt mit einem kleinen Ständer und USB-A-zu-USB-C-Kabel. Ich stecke es in eine freie USB-A-Schnittstelle in meinem PC, fertig. In den Einstellungen wird das Mikro als Audio-Quelle angezeigt. Plug and Play, wie versprochen. Schon mal gut.

Content Creation mit dem HyperX Solocast

HyperX Solocast Premiere Rush Voiceover
Mit dem HyperX Solocast Mikro lassen sich Premiere Rush-Voiceovers sehr einfach einsprechen.

Da ich manchmal Video-Voiceovers machen muss, arbeite ich am PC mit Adobe Premiere Rush bzw. Premiere. Die Audio-Spur einzusprechen erweist sich mit dem HyperX Solocast als deutlich lässiger als sonst. Das Mikro ist auf frontale Schallquellen hin optimiert. Das bedeutet, dass ich es bequem einstellen und dann ganz entspannt reinsprechen kann. Für mich eine ziemliche Verbesserung, weil ich sonst gerne mal über dem eingebauten Mikro des Laptops kauern muss.

Durch die Nierencharakteristik des HyperX Solocast werden übrigens auch Hintergrundgeräusche sehr weitgehend ausgeblendet. Das ist ziemlich bequem für mich, denn mein Bürofenster geht zur Straße. Besonders gut aber hat mir der zentrale „Mute“-Button ganz oben am Mikro gefallen. Da kann man nämlich mit einem Finger die Tonübertragung stoppen. Das ist beispielsweise praktisch, wenn während der Aufnahme oder einem Call mal wieder der Paketbote klingelt. Die rote LED vorne am USB-Mikro zeigt an, wenn die Aufnahme läuft.

HyperX Solocast Mikro für Teams Zoom LED
Prima für die Telco: Ist das LED aus, wird kein Ton übertragen.

Bei Video-Calls habe ich das HyperX Solocast für den Test mit MS Teams, Zoom und Skype ausprobiert. Das hat auf meinem PC unter Windows 10 Pro jeweils wunderbar funktioniert. Allerdings sollte man in den Windows 10-Datenschutzbestimmungen sicherstellen, dass man das Gerät auch für die entsprechenden Programme zu Benutzung freigegeben hat. Sonst kann es Probleme geben.

HyperX Solocast Test Mute Button
Mit dem Mute Button kann man die Tonübertragung stoppen.

Das HyperX Solocast hat unten ein Gewinde, mit dem man es an einem Profi-Mikroständer befestigen kann. Wenn man das Mikro für Teams, Zoom oder Skype nutzt, wird man das wahrscheinlich nicht brauchen. Außer vielleicht, wenn man als Online-Präsenter arbeitet. Aber die Möglichkeit ist da und für Live-Streamer Gold wert.

Ist das HyperX Solocast ein gutes Mikro für Teams, Zoom oder Skype & Co?

HyperX Solocast Gewinde
Das HyperX Solocast hat unten ein Gewinde für Profi-Mikroständer.

Wer nur ein externes Mikro für Telcos sucht, kann natürlich auch deutlich günstigere Mikros kaufen.  Ganz klar. Da Online-Konferenzen aber ein Teil unseres Lebens bleiben werden, finde ich es ganz schön, so ein wunderbar schweres, wertig gearbeitetes Mikro wie das HyperX Solocast im Test auf dem Schreibtisch zu haben. Mit dem man mich zudem sehr gut versteht, ohne dass ich mich verbiegen muss. Dass ich mit nur einem Fingerzeig schnell stummschalten kann. Und das man auch einfach an- und abstecken kann und es funktioniert. Insofern: Kaufempfehlung!

(Kleiner Tipp: Unser Testexemplar verlosen wir wie immer an unsere Leser. Schaut doch mal bei der großen Weihnachtsverlosung 2020 rein!)

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