Roboter mBot2 lernt Gefühle zeigen

mbot2 control

Der programmierbare Lernroboter mBot2 kommt mit aktueller Sensorik, neuen Motoren und einem brandneuen KI-Steuerboard im vertrauten Design des Vorläufers mBot1. Ob Tüftler zu Hause oder in der Schule, als Lehrmaterial vermittelt der Lernroboter spielend MINT-Inhalte: über Informatik, IoT, AI und blockbasiertes Coding. Unter die behutsam modifizierte Hülle aus robustem Aluminium hat Solectric unter der Marke Makeblock moderne Technologie gepackt. Diese ermöglichen unzählige neue Programmierungs- und Anwendungsmöglichkeiten ermöglicht. Dabei fallen die Ultraschallsensoren der nächsten Generation in Form strahlend blauer Augen auf. Mit diesen lässt sich präzise die Entfernung messen sowie mit Hilfe der steuerbaren Ambient-Beleuchtung auch Emotionen zeigen. Der mBot2 sucht den Blickkontakt, denn durch die KI-Bilderkennung lässt sich z.B. die Geschwindigkeit über den Gesichtsausdruck steuern.

Als leistungsfähiger Mikrocontroller dient ein CyberPi mit integriertem Farbdisplay, Lautsprecher, Mikrofon, Lichtsensor, Gyroskop, RGB-Anzeige und mehr. Das eingebaute WiFi- und Bluetooth-Modul ermöglicht die Verbindung mit dem Internet. Dies erlaubt smarte Funktionen wie Spracherkennung, Sprachsynthese, LAN-Broadcast und das Hochladen von Daten in Google Sheets. Zudem ist eine der wichtigsten Neuerungen des mBot2 im Vergleich zur Vorgängerversion seine Netzwerkfähigkeit mit Hilfe des CyberPi Mikrocomputers. Denn durch das Verbinden mehrerer mBots2 zu einem lokalen Netzwerk können die Roboter untereinander kommunizieren, Informationen austauschen und Aufgaben ausführen. Wenn die mBot2 mit dem Internet verbunden sind, lassen sich erweiterte Funktionen ausführen: Spracherkennung, sich mit einer Cloud verbinden oder Wetterinformationen abrufen.

Ausstattung des mBot2

Der CyberPi Controller mit 1,44“ Vollfarben-Display zur Anzeige von Daten, Bildern und anderen Informationen kann nicht nur als Rechenzentrum des Roboters, sondern auch als Handheld-Gerät wie ein Game Controller oder Monitoring-Gerät eingesetzt werden. Der integrierte Speicher und das Betriebssystem ermöglichen es, bis zu acht Programme im Controller zu speichern und zu verwalten. Maximale Präzision in der Steuerung der Rotation, Geschwindigkeit und Position der Räder und des Roboters versprechen das verbaute 3-Achsen-Gyroskop und der Beschleunigungssensor für die optischen Encoder-Motoren, die über ein Drehmoment von 1,5 kg-cm, eine max. Geschwindigkeit von 200 U/min und eine Erfassungsgenauigkeit von 1° verfügen.

Der mBot2 kann den Aktionsradius mit mehr als 60 verschiedenen mBuild-Modulen erweitern und bis zu 10 verschiedene Sensoren, Motoren, LEDs oder andere Komponenten gleichzeitig in Reihe schalten. Denn in jedem Modul ist eine Micro-Controller Unit (MCU) eingebaut, wodurch die Module ohne ein vorheriges Trennen oder eine bestimmte Reihenfolge verbunden werden können. Zudem ist der mBot2 ist mit einem 2.500 mAh Akku ausgestattet, der sich bequem über ein USB C-Kabel aufladen lässt. Das mBot2 Shield verfügt auch über zwei Anschlüsse für Encoder-Motoren. Dazu kommen zwei Anschlüsse für Gleichstrommotoren und vier Anschlüsse für Servos. Einige der Servo-Anschlüsse können mit LED-Streifen und analogen/digitalen Arduino-Sensoren verbunden werden.

Mbot2 Block ProgrammierungÜber Google Classroom etwa können im Unterricht mehrere mBot2 über das Internet miteinander kommunizieren. Dadurch lassen sich die Daten von verschiedenen Geräten sammeln, visualisieren und verarbeiten. Auf diese Weise erlernt man erste Programmierschritte für KI- und IoT-Anwendungen. Der Einstieg in die Programmierung unterstützt die interaktive Drag-and-Drop-Software mBlock als grafische Abbildung zu den mit einem Klick umschaltbaren Programmiersprachen Scratch und Arduino C. Mit zunehmender Erfahrung wird von der blockbasierten Codierung auf Python-Codierung übergeleitet. Die mBlock-Software ist kompatibel mit Windows, MacOS, Linux sowie Chromebook und unterstützt auch Android und iOS. Rund 140 Euro im Online Shop von Solectric.

 

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