Renpho Smart Tape Measure im Test: Smarte Körpermessung leicht gemacht

Renpho Smart Tape Measure im Test (Aufmacher)
Renpho Smartes Maßband Flatlay
Du kannst mit dem Renpho smarten Maßband gleich loslegen, denn die Batterien sind inbegriffen.

Du möchtest Deine Fitnessziele endlich im Blick behalten oder zumindest regelmäßig checken, ob sich all die guten Vorsätze im neuen Jahr schon irgendeine Wirkung haben? Dann könnte das Renpho Smart Tape Measure genau dein neues Lieblings-Gadgets sein.

Das smarte Maßband kombiniert klassische Messung mit moderner App-Technologie – perfekt für alle, die Fortschritte dokumentieren wollen, ohne sich mit komplizierten Tabellen oder kryptischen Excel-Formeln herumzuschlagen. Und ganz ehrlich: Wenn schon messen, dann bitte smart – schließlich soll ja irgendwo sichtbar werden, dass man seit Januar tapfer Salat statt Schokolade isst. 😄

Was macht das Renpho Smart Tape Measure besonders?

Renpho App in Google Play
Die Renpho App gibt es in Google Play und im Apple App Store.

Ganz einfach: Es ist weit mehr als ein gewöhnliches Maßband. Das Gerät verbindet sich per Bluetooth mit der Renpho‑App für Android oder iOS, sodass Deine Messwerte nicht nur bequem übertragen, sondern auch automatisch den passenden Körperbereichen zugeordnet werden. Bis zu zwölf Zonen – darunter Taille, Hüfte, Brust, Arme und Oberschenkel – lassen sich so präzise dokumentieren. Auf diese Weise kannst du deine Daten jederzeit speichern, vergleichen und deinen Fortschritt Schritt für Schritt verfolgen.

Im Unterschied zu klassischen Maßbändern bietet das Renpho Smart Tape Measure eine digitale Anzeige, sodass lästiges Ablesen auf winzigen Skalen entfällt. Dank der App‑Integration musst du deine Ergebnisse auch nicht mehr manuell notieren, denn alle Werte landen direkt in deiner Statistik. Zusätzlich erleichtert die praktische Einhandbedienung mit Rückholknopf die Messung erheblich – ideal für alle, die ihre Ziele möglichst unkompliziert im Blick behalten möchten.

Technische Details im Überblick

  • Messbereich: bis 150 cm (in cm oder Zoll)
  • Genauigkeit: auf den Millimeter genau.
  • Stromversorgung: 3 x AAA
  • Verbindung: Bluetooth zur Renpho Health App (iOS & Android).
  • Bedienung: Lock-Pin für exakte Messung, Rückholknopf für einfaches Aufrollen.

Wie funktioniert das smarte Maßband im Alltags Test?

Renpho Smart Measuring Tape Test (Messen)
Zum Messen ziehst du einfach das Maßband aus dem Gehäuse.

Ich probiere das smarte Maßband von Renpho zusammen mit einem aktuellen Samsung-Phone (Test) aus. Die zugehörige App lässt sich aus Google Play über den Link in der gedruckten Kurz-Bedienungsanleitung installieren. Drei AAA-Batterien liegen bei, sodass es gleich losgehen kann.

App

Um die App zu nutzen, muss ich mich mit einem Mailkonto oder der Google ID anmelden. Dann noch Basis-Daten wie Größe, Gewicht und Alter eingeben. Wichtig: In den Einstellungen legst du noch die Maßeinheiten fest (Imperial oder metrisch). Die Verbindung per Bluetooth klappt auf Anhieb über die App, ohne dass ich in die Einstellungen gehen muss.

Bedienung

Renpho Smart Measuring Tape Test - App Intro Screenshot
In der App wird erklärt, wie du das Bluetooth-Maßband benutzt.

Die Bedienung ist erfreulich unkompliziert: Ich lege das Bluetooth-Maßband einfach um die gewünschte Körperstelle, fixiere es mit dem Lock‑Pin im Gehäuse und lese den Wert direkt auf dem digitalen Display ab. Mit einem einzigen Knopfdruck übertrage ich die Messung anschließend an die App, wo sie gespeichert und übersichtlich in Grafiken dargestellt wird.

Im täglichen Gebrauch zeigt sich schnell, wie praktisch das System wirklich ist. Die Einhandbedienung ist für mich ein großer Vorteil – besonders dann, wenn ich alleine messe und keine dritte Hand zur Verfügung habe. Auch die Synchronisation mit der App funktioniert zuverlässig und geht angenehm schnell. Dadurch eignet sich das Renpho Smart Tape Measure für vieles: für mein Fitness‑Tracking, zur Kontrolle einer Diät, aber ebenso für den Schwangerschaftsverlauf, Reha‑Programme oder jede andere Situation, in der regelmäßige Körpermessungen hilfreich sind. Schade allerdings, dass die App nicht mit Google Health synchronisiert.

Für wen lohnt sich das Renpho Smart Tape Measure im Test?

Renpho Smart Tape Measure im Test mit Anleitung
Das smarte Maßband kommt mit gedruckter Kurzanleitung.

Das smarte Maßband lohnt sich für alle, die ihre Fortschritte präzise dokumentieren möchten – egal ob Fitness‑Fans, die konkrete Ziele verfolgen, oder Familien, die Gesundheitsdaten übersichtlich im Blick behalten wollen. Durch die einfache Bedienung und die gut lesbare Anzeige profitieren außerdem Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität besonders von der Nutzung.

Fazit: Eine smarte Lösung für präzise Körpermaße

Für mich ist das Renpho Smart Tape Measure aus dem Test ein wirklich cleveres Gadget, wenn ich meine Körpermaße regelmäßig im Blick behalten möchte. Es verbindet eine einfache, alltagstaugliche Handhabung mit moderner App‑Technik und macht das Dokumentieren meiner Fortschritte erstaunlich unkompliziert. So kann ich ohne großen Aufwand nachvollziehen, wie sich meine Werte entwickeln. Das gilt unabhängig davon, ob ich gerade motiviert ins neue Jahr starte oder langfristige Ziele verfolge.

Vorteile

Übertragung der Messdaten per Bluetooth
Das Renpho-Maßband überträgt die Ergebnisse sofort in die App.

Zu den Vorteilen zählt für mich vor allem die präzise Messung, die intuitive Bedienung und die nahtlose App‑Integration, die mir eine übersichtliche Fortschrittskontrolle ermöglicht.

Nachteile

Allerdings gibt es auch ein paar Punkte, die man berücksichtigen sollte: Das Gerät funktioniert nur in Verbindung mit der Smartphone‑App, der Batteriewechsel ist gelegentlich notwendig, und im Vergleich zu einem klassischen Maßband ist es mit etwa 55 Euro (direkt beim Hersteller) deutlich teurer als ein gewöhnliches Maßband.

Trotzdem überwiegt für mich der Nutzen deutlich – besonders, wenn ich meine Entwicklung zuverlässig und ohne großen Aufwand festhalten möchte.

Alternativen zum Renpho Smart Tape Measure im Test

Wie wir bei Techsonar testen

Bei Techsonar folgen unsere Testberichte einem klaren Prinzip: Wir prüfen Technik so, wie Menschen sie tatsächlich nutzen. Statt Geräte nur kurz auszupacken oder rein auf Laborwerte zu schauen, nehmen wir sie mit in unseren redaktionellen Alltag. Das bedeutet: Smartphones wandern mit uns durch Stadt und Land, Kopfhörer begleiten uns auf dem Weg ins Büro, Wearables laufen über Wochen bei echten Aktivitäten mit – nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch beim Einkaufen oder auf Reisen. Nur so zeigt sich, wie Produkte im realen Leben funktionieren.

Unsere Alltagstests dauern in der Regel mindestens eine Woche, häufig deutlich länger. Je komplexer ein Gerät ist, desto mehr Zeit geben wir uns, um typische Stärken und Schwächen herauszuarbeiten. Bei smarten Home-Geräten testen wir oft mehrere Wochen, um Updates, Routinen oder Energieverbrauch besser bewerten zu können. Wichtig sind uns dabei vor allem Bedienbarkeit, Zuverlässigkeit, Leistung im Alltag und ein Gefühl dafür, wie gut Produktversprechen tatsächlich eingehalten werden.

Der Unterschied zwischen einem Alltagstest und einem Labortest ist fundamental:
Ein Labortest misst unter kontrollierten Bedingungen. Er liefert exakte Werte wie Displayhelligkeit, Akkukapazität, Lautstärke oder Messgenauigkeit. Das ist wichtig – aber oft nur die halbe Wahrheit. Ein Alltagstest zeigt dagegen, wie sich ein Gerät anfühlt, wie intuitiv es ist, ob es nervt, begeistert oder überrascht. Dinge wie Tragekomfort, Software-Bugs, echte Akkulaufzeit oder Verhalten unter Stress lassen sich im Labor kaum realistisch abbilden.

Gerade deshalb bieten Alltagstests den meisten Menschen mehr relevante Informationen. Die Mehrheit unserer Leserinnen und Leser möchte wissen: Funktioniert das Produkt in meinem täglichen Leben? Lohnt sich der Kauf? Passt es zu meinen Gewohnheiten? Genau diese Fragen beantworten wir – praxisnah, ehrlich und mit viel Erfahrung aus der redaktionellen Nutzung heraus.

Text: Sonja Angerer
Transparenzhinweis: Das Renpho Smart Tape Measure habe ich für den Test zur Verfügung gestellt bekommen. 

Über Sonja Angerer 1328 Artikel
Fachautorin und Redakteur. Bei Techsonar vor allem zuständig für die Bereiche Smartphone, Smart Home und Gadgets. Mit viel Erfahrung in Fachmagazinen, u.a Macwelt, Digifoto, Sign Pro Europe, Large Format und Fespa.com.

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