Test Soundfreaq Charge Rise – einer fürs Home Office

Test Soundfreaq Charge Rise

Home Office kann ganz schön sein. Besonders, wenn es geschmackvoll und praktisch ausgestattet ist. Soundfreaq Charge Rise sorgt dafür, dass man die Zeit immer im Blick und das Smartphone stets vollgeladen hat. Das ist uns einen Test wert. Von Sonja Angerer

Soundfreaq Charge Rise Verpackung
Der Soundfreaq Charge Rise kommt im handlichen Karton.

Sitzt Ihr auch gerade im Home Office? Meines ist so langsam halbwegs bequem eingerichtet. Zeitmanagement bleibt natürlich ein Problem. Und deshalb hat es mich besonders gefreut, dass der Soundfreaq Charge Rise Wecker mit Qi-Ladefunktion für unseren Test noch halbwegs flott angekommen ist. Scheint dieser Tage keine Selbstverständlichkeit mehr zu sein. (Ja ich schaue auf Dich, Zalando – wäre jedenfalls toll,  wenn der Ersatz für meine zerfetzten Sneaker langsam mal ankommt …)

Der Soundfreaq Charge Rise jedenfalls wird in einem handlichen Paket geliefert. Drinnen findet man den handlichen Wecker (174 x 107 x 90 mm) sowie ein relativ klobiges Netzteil. Die Kurz-Anleitung liegt auch bei. Man muss sie also nicht erst im Netz herunterladen. Unser Modell war Schwarz, man kann den kleinen Lade-Wecker aber auch in Weiß bekommen.

Den Soundfreaq Charge Rise einrichten

Soundfreaq Charge Rise Rücken
Das rückwärtige Einstell-Panel beim Soundfreaq Charge Rise ist recht übersichtlich.

Man muss in der Anleitung allerdings nicht allzu viel lesen. Also, wenn man die ersten Einstellungen mal gemacht hat.

Steckt man das Gerät an, kann man mit Hilfe der „Vorwärts“ und „Rückwärts“-Tasten Datum und Uhrzeit eingeben. Quittiert wird mit der großen „Snooze / Dimmer“-Taste. Mit der kann man, Ihr ahnt es, auch die Helligkeit der Digitalanzeige in drei Stufen regulieren.

Die mitgelieferte C2032-Batterie im Sockel sorgt dafür, dass die Werte auch erhalten bleiben, wenn mal der Strom ausfällt.

Bei mir war die mitgelieferte Batterie allerdings leer. Für den Austausch benötigt man einen sehr kleinen Kreuzschlitz-Schraubenzieher, denn das Fach ist verschraubt. Den hatten wir zufällig da, deshalb war das kein Problem. In einem normalen Werkzeugkasten hat man den allerdings eher nicht.

Soundfreaq Charge Rise Schnell LadenAlle Einstellungen erfolgen über rückwärtige Druckknöpfe. Hier kann man auch festlegen, ob man lieber 12- oder 24-Stunden-Anzeige bevorzugt. Der kleine Schieberegler ist besonders praktisch. Denn mit ihm kann man mit nur einem Griff von der Sommer-zur Winterzeit wechseln.

Den Alarm stellt man mit Hilfe des oben gelegenen Knopfes ein, zum Aktivieren gibt es einen seitlichen Schieber. Es gibt nur einen Alarm-Ton. Der schwillt an, und hat jedenfalls mich recht zuverlässig aus dem Bett geholt.

Alles in allem erweist sich die Bedienung des Soundfreaq Charge Rise in unsrem Test als simpel und weitgehend selbsterklärend. Denn Soundfreaq Charge Rise ist auch für Hotels gedacht. In der Hotel-Variante hat er aber wohl noch einen Sicherheits-Stecker, mit dem man ihn anleinen kann. So verschwindet er dann nicht einfach im Handgepäck des nächsten Gastes 😊

Variables Laden mit dem Soundfreaq Charge Rise

Soundfreaq Charge Rise Batterie
Die Not-Batterie kann man nur mit einem Schraubenzieher wechseln.

An der Basis des Weckers ist ein Qi-kompatibles Lade-Pad angebracht. Es ist drehbar, so dass man es rechts, links oder vor den Wecker platzieren kann, ganz so, wie es eben am besten zum eignen Layout auf dem Schreibtisch oder Nachtkästchen passt. Mit maximal 10 Watt Maximalleistung war mein iPhone 8 Plus schnell geladen. Eine kleine LED auf der Vorderseite des Soundfreaq Charge Rise zeigt an, ob gerade geladen wird. Allerdings kam es auch manchmal vor, dass der Ladevorgang des iPhones nach einiger Zeit abbrach.

Ich gehe aber davon aus, dass das (wieder einmal) an Apples Einstellungen zum Schutz des iPhones liegt. Denn wenn das Gerät zu warm wird, wird das Laden beendet, und meist auch nicht wieder aufgenommen. Ob das bei Android-Geräten auch vorkommt konnten wir leider nicht testen. Denn keines der weiteren in der Redaktion verfügbaren Smartphones kann drahtlos geladen werden.

Der Soundfreaq Charge Rise hat aber auf der Vorderseite auch noch zwei Ausgänge für USB-A-Kabel. Wahlweise mit 1,0 oder 2,1 Ampere kann man ein beliebiges Smartphone langsam oder auch schneller laden. Oder auch ein iPad. Ich fand die vorderen Schnittstellen vor allem für die Lade-Disk für meine Apple Watch praktisch. Allerdings hat man da natürlich wieder Kabelsalat. Wer das nicht mag, ist vielleicht mit einem entsprechenden Lade-Dock, beispielsweise von Terratec, besser bedient.

Soll ich mir den Soundfreaq Charge Rise aus dem Test kaufen?

Soundfreaq Charge Rise Close-up
Formschön und einfache Bedienung: Lade-Wecker Soundfreaq Charge.

Mit knapp 70 Euro ist der Soundfreaq Charge Rise als Schreibtisch-Uhr oder Wecker mit Qi-Ladepad halbwegs bezahlbar. Das runde Retro-Design passt fasst zu jeder Einrichtung. Die Bedienung ist einfach, aber clever. Das scheint ein Soundfreaq-Merkmal zu sein, denn auch der kürzlich getestete Soundfreaq Sound Rise Classic zeichnet sich dadurch aus.

Ich fände den Soundfreaq Charge Rise allerdings vielleicht noch ein bisschen schöner, wenn der Soundfreaq Charge Rise einen Bluetooth-Lautsprecher, und womöglich sogar ein Mikro für Telcos eingebaut hätte. Für das Home-Office wäre das noch perfekter. Aber man kann (zu dem Preis) hat nicht alles haben.

Über Sonja Angerer 1021 Artikel
Fachautorin und Redakteur. Bei Techsonar vor allem zuständig für die Bereiche Smartphone, Smart Home und Gadgets. Mit viel Erfahrung in Fachmagazinen, u.a Macwelt, Digifoto, Sign Pro Europe, Large Format und Fespa.com.