AfB, Grover, Miete24 und Co.: IT umweltbewusst und kostengünstig

Afb & Co IT grüner einkaufen
AfB refurbishtes Thinkpad
Das Second-Hand-Thinkpad kommt in einem stabilen Karton.

Aktuelle Elektronik ist toll, aber teuer. Und wenn dann womöglich Laptop für Home Office oder Uni kaputt geht, wird es schnell eng. Deshalb schauen wir uns Möglichkeiten an, wie man beim Kauf von Computer, Smartphone & Co. sparen kann – und sogar noch der Umwelt etwas Gutes tut.

Grundsätzlich gibt es derzeit zwei Möglichkeiten:

  • Gebrauchte oder wiederaufbereitete Geräte
  • Mieten statt kaufen.

Gebrauchte Laptops, Smartphones & Co kaufen

Auf Facebook, Ebay und in diversen Kleinanzeigen-Portalen gibt es massenweise ältere IT zu kaufen: Von veralteten Server bis zum nagelneuen Smartphone aus einer Vertragsverlängerung. Hier lassen sich mit etwas Glück schöne Schnäppchen machen. Man kann allerdings auch gehörig auf die Nase fallen. Denn falsche Angaben und versteckte Fehler  können die Freude neuen Gerät schnell schmälern. Zudem besteht die Gefahr, Diebesgut zu kaufen.

Gebraucht-Geräte vom Händler können deshalb eine Alternative sein. Portale wie die CDS Weblounge verkauft etwa ausgelistete Vorführ- und Firmengeräte. Hier findet man oft sehr hochwertig ausgestattete Geräte zum deutlich reduzierten Preis.

Auch über Amazon Warehouse (Affiliate Link)  kann man schöne Schnäppchen manchen, und profitiert dabei vom Amazon Kundendienst. Es handelt sich in der Regel um Versandrückläufer.

AfB social & green IT hat noch einmal einen anderen Ansatz. Denn hier kann man für kleines Geld professionell wiederaufbereitete Geräte kaufen. Diese sind sehr hochwertig, aber manchmal auch älter.  Techsonar.de hat sich testweise ein  refurbishtes Lenovo Thinkpad T470 bei AfB social & green IT bestellt.

Einkaufen bei AfB

Der Einkauf eines gebrauchten Gerätes geht über den hauseigenen Shop der gemeinnützigen GmbH auch ganz einfach für Privatpersonen. Bezahlt wird per Paypal, Kreditkarte, Vorkasse oder Sofortüberweisung. Versandkosten fallen beim Standardversand per DHL nicht an. Die Lieferzeit beträgt wenige Tage.

Gebrauchte IT schont Ressourcen
Gebrauchte IT schont Ressourcen.

Alle Geräte im Angebot sind professionell aufgearbeitet wurden, das Unternehmen ist als „Microsoft Authorised Refurbisher“ (MAR) zertifiziert. Das bedeutet unter anderem, dass aufgespielte Software von Microsoft als Update-berechtigt anerkannt wird.

Die gemeinnützige GmbH bezieht ihre „Rohware“ zumeist von Unternehmen, die Hardware austauschen wollen. Dabei wird auch auf die Datensicherheit geachtet. AfB ist seit kurzen nach der ISO 27001-Norm für Informationssicherheit zertifiziert. Damit kann man sicher sein, dass sich auf dem Gerät nicht noch Reste der Daten des Vorbestellers befinden.

Neben Office-PC und Laptops kann man über AfB auch Gamer-Equipment, Workstations, Monitore, Zubehör sowie Smartphones und Tablets von Apple und Samsung erwerben. Die Geräte kommen mit einer 12-Monats-Garantie von AfB.

Lenovo Thinkpad von AfB
Der aufgearbeitete Laptop wird inklusive Serviceheft geliefert.

Bei einigen Modellen kann man auch wählen, welche Erhaltungsstufe man bei seinem neuen Gebrauchtgerät akzeptiert. Angeboten werden B, A, A+ sowie gelegentlich auch (meist ältere) Neuware.

Auspacken: Unser gebrauchtes Lenovo Thinkpad T 470

„Unser“ Refurbished-Modell war ein Lenovo Thinkpad T 470 mit 14-Zoll-Monitor und Intel i5-Prozessor (2,6 Ghz). Er kommt mit 8 GB RAM und einer 500 GB großen SSD. Vorgestellt wurde das Gerät Anfang 2017. Das vorliegende Exemplar ist laut System aber erst erst zwei Jahre alt. Es hat ein frisches Windows 10 Pro aufgespielt. Das gelieferte Gerät ist Grade A und kommt mit einem Lenovo-Netzteil. Laut Grading ist das ja nur ein „mittelguter“ Erhaltungszustand. Rein äußerlich ist davon nichts zu erkennen, es gibt keine auffälligen Kratzer oder speckigen Tasten. Das Gerät wirkt praktisch wie aus dem Laden.

Mit knapp 430 Euro brutto ist der Preis dabei günstiger als das, was man im Netz so auf die Schnelle für das Modell findet, wenn es professionell aufbereitet wurde.

Das Lenovo Thinkpad L470 kam ohne Original-Verpackung und -Dokumentation in einem stabilen Karton. Das Service-Heft erklärt, dass Windows Recovery bereits (wie üblich) vorinstalliert ist. Außerdem gibt es eine Service-Nummer, bei der man sich zu Geschäftszeiten melden kann.

Gebraucht haben wir sie nicht, unser Thinkpad ließ sich ganz einfach binnen Minuten in Betrieb nehmen. Wie eben jeder andere aktuelle WIN-PC auch. Das Gerät reagierte sehr flott und genau, wie man es von einem Thinkpad kennt. Minuspunkt: Man kann auf diesem gebrauchten Lenovo Thinkpad kein Windows 11 mehr installieren.

Warum gebrauchte Hardware von AfB & Co. statt neuer?

Es gibt eine gante Reihe von Argumente, sich für gebrauchte Hardware statt neuer zu entscheiden:

  • Ressourcenschonung
  • Faire Chancen
  • Kosten
  • Lieferbarkeit
  • Qualität

Nach eigenen Angaben hat AfB in seinen 20 Standorten in fünf Ländern allein in den letzten 12 Monaten 43.200 Tonnen CO2 (Äquivalent) eingespart, zudem 170.00 MWh Primärenergie und 300 Millionen Liter Wasser. Insgesamt wurden über 470.000 Geräte bearbeitet, davon 68% wieder vermarktet. Man kann also sagen, dass 320.000 Geräte weniger gebaut werden mussten, um die Gesamtnachfrage an IT-Produkten zu stillen.

IT-Produkte mieten statt kaufen

Wer auf aktuellste Technik angewiesen ist, oder sich gerne in kürzeren Abständen neue Geräte holt, der sollte mieten statt kaufen ins Auge fassen. Für Geschäftskunden gibt es diese Möglichkeiten schon lange. Doch bei Portalen wie Grover oder Miete24.com können auch Privatnutzer Laptops, Smartphones und vieles mehr abonnieren. Achten sollte man dabei allerdings auf

  • Laufzeiten
  • Gesamtkosten
  • Regelungen im Falle von Beschädigung oder Verlust
  • Kauf-Optionen

Weil die Mietgeräte insgesamt länger und intensiver genutzt werden als die durchschnittliche, gekaufte Hardware, schont man auch mit der Miete wertvolle Ressourcen. Und spart sich den Aufwand, des es bedeuten kann, Altgeräte zu recyclen oder weiter zu verkaufen.

Neue Modelle für Nutzer von Elektronik

Neben dem ganz normalen Kauf von Smartphones, Laptops und Zubehör im Fachmarkt oder beim Online-Händler gibt es heute weitere spannende Möglichkeiten, moderne Hardware zu nutzen. Wer bei gemeinnützigen Anbietern wie AfB einkauft, hilft sogar dabei, wertvolle Arbeitsplätze vor Ort zu erhalten.