Kreafunk wiTray Care im Test: Ordnung auf dem Dreamdesk

Kreafunk wiTRay Care Praxistest
Kreafunk wiTRay Care Verpackung
Das Kreafunk wiTRay Care ist umweltfreundlich in einem schlichten Karton verpackt.

Zwei Smartphones laden und alle Kleinigkeiten griffbereit? Das geht mit dem Kreafunk wiTray Care. Ich sehe mit den Taschenleerer für die Gegenwart im Praxis-Test mal genauer an.

Taschenleerer sind vor allem im Südeuropa beliebt. Dort gibt es kaum einen Wohnungsflur, in dem nicht eine Lederschale oder eine Holzschüssel steht, in die man(n) beim Nachhausekommen Schlüssel, Kreditkarte and Smartphone aus den Hosentaschen schmeißt. Und weil das so praktisch ist, Gibt es das auch in immer mehr Haushalten überall auf der Welt.

Kreafunk baut den Taschenleerer für heute

Kreafunk Kabel
Das Qi-Tablet hat zwei Ladeplätze, die hinten mit roten LED angezeigt werden.

Kreafunk hat das Konzept mit dem wiTray Care noch ein bisschen ausgebaut. Denn das ca. 20 x 18 cm große Tablett mit USB-C-Anschluss hat zwei Fächer, in denen man beispielsweise Schlüssel und Karten kratzfrei voneinander getrennt unterbringen kann.

Gleichzeitig ist die Hälfte der ca. 3 cm hohen Schale gleichzeitig ein Ladepad. Man kann darauf zwei Qi-kompatible Mobilgeräte gleichzeitig nachladen. Und zwar jeweils einmal in der Standard-Geschwindigkeit mit 5 V/2A sowie im Schnellade-Modus mit bis zu 10 Watt. Unser Redaktionsandroide Oppo Find X5 Pro kann allerdings mit bis zu 50 Watt drahtlos aufgeladen werden. iPhones der Serien 12 und 13 vertragen bis 15 Watt.

Die Elektronik im Tablet sorgt aber dafür, dass jedes aufgelegt Mobilgerät mit der passenden Spannung geladen wird und nicht überhitzt. Für mich hat die Ladezeit im Test immer gepasst, und ich konnte auch keine übermäßige Erwärmung feststellen. Das gilt für unsere Oppo genauso wie für mein privates iPhone 12 (Test).

Kreafunk kabellos laden
Damit man beim Auflegen die Ladespulen trifft, sind sie durch ein kleines Logo gekennzeichnet.

Wie bei allen Qi-Lade-Trays muss man allerdings auch beim Kreafunk-Modell aufpassen, dass man das Mobilgerät so hinlegt, dass ein möglichst guter Kontakt zur Ladespule entsteht. Dann klappt es allerdings mit dem Laden wirklich problemlos. Das gilt sogar, wenn beim Oppo Find X5 Pro die Base des Popsocket Popgrip (Test) auf der Hülle bleibt. Klasse! Hier in der Redaktion hat sich das Kreafunk wiTray Care deshalb schnell zum Ablageort für alle Smartphones und Kopfhörer gemausert.

Soll ich mir das das Kreafunk wiTray Care kaufen?

Das Kreafunk wiTray Care kostet über Klein&More knapp 70 Euro, das geht für ein Ladepad mit zwei Platzen in Ordnung. Das Tray kommt mit einem USB-C-Kabel, aber ohne Wandstecker. Wer also kein entsprechendes Netzteil besitzt, muss die Qi-Ladeplatte am Laptop einstecken oder sich einen Wandstecker mit USB-A-Schnittstelle besorgen.

Wie alle Produkte der Care-Serie wird auch der Taschenleere aus einen Bio-Kunststoff hergestellt, bei dem 35% des Volumens durch Weizenfasern ersetzt wurde. Das ergibt eine besondere, sehr angenehme Oberfläche und ein warmes, leicht meliertes Beige, das praktisch zu jeder Einrichtung passt.

Verpackt ist die Ladeschale in einem einfachen Karton, den Klein&More auch zu Versand verwendet, sodass kein unnötiger Müll entsteht. Vorbildlich!

Wem also noch ein Ladegerät auf seinem Dreamdesk fehlt, der darf bei dieser Ladeschale gerne zugreifen. Auch für Flur oder Nachttisch (Kopfhörer!) kann ich mir das Kreafunk wiTray Care gut vorstellen.

Nur wer sein Smartphone regelmäßig extrem schnell aufgeladen haben muss, wird mit dieser Ladeplatte wahrscheinlich nicht recht glücklich. Auch Nutzer einer Apple Watch könnten enttäuscht sein, denn es gibt am Tablett keine weitere Schnittstelle, an der man den speziellen Lade-Puck dieser Smartwatch anschließen könnte. Für alle anderen: Volle Punktzahl!

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